da Die Zeit On Line: Die Tomatenernte in Italien wird weitgehend von der Mafia kontrolliert. Ein Gewerkschafter aus Kamerun stellt sich ihr entgegen.
Hoffnung der Sklaven
Die Tomatenernte in Italien wird weitgehend von der Mafia kontrolliert. Ein Gewerkschafter aus Kamerun stellt sich ihr entgegen.

Tomatenernte in Foggia, Süditalien (Archiv) | © Tony Gentile/Reuters
Wie Blei sinkt der Druck, immer weiter nach unten. Yvan Sagnet fährt zu dem Ort, an dem der Druck ankommt. Weiter nach unten geht es nicht in Italien. Ein Berg rußgeschwärzter Flaschen kündigt an einer kleinen Kreuzung das Ghetto von Rignano an. Müll kokelt noch zwischen den Flaschen. Hinten am Ende der Straße, inmitten der grünen Felder Apuliens im Süden Italiens, breiten sich Hütten aus Plastikfolie und Pappe über dem Schlamm aus. Eine Art Township neben ein paar Ruinen. Wie faule Zähne stehen die Häuser da. Offen, kaputt, braun. Stinkend und halb verfallen. 1.500 Menschen wohnen hier während der Tomatenernte im August, ungefähr 500 das ganze Jahr über.
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